Mittwoch, 14. November 2012

Digi vs. Spiegelreflex... Ein Anfänger berichtet ;)

Vor etwas mehr als einer Woche hieß es: Familienfeier der etwas größeren Art steht an! Da ich in letzter Zeit arg langweilig bin, was Amus angeht (Nude, Braun, gääähn), dachte ich mir "Kramste mal wieder was anderes 'raus". Ob mir das mit der Abwechslung hier so wirklich gelungen ist, lassen wir mal dahingestellt ;)
Wo ist meine Riesennase hin? ;)

Heraus kam etwas leicht Fleckiges, aber doch angenehm Rauchiges. Und weil ich furchtbar neugierig bin, habe ich dieses amu sowohl mit unserer alten Digicam, als auch mit unserer relativ neuen Canon festgehalten. Dazu muss ich sagen, dass ich mit der Digicam immer gut zurecht gekommen bin, sie ist einfach handlicher, verfälscht aber auch gern Farben und stellt immer alles oder nichts scharf. Meistens eher nichts.

Zu Spiegelreflexkameras muss ich wohl nicht viel sagen. Wir haben ein Einsteigermodell und sind jetzt schon hin und weg von den Möglichkeiten... und von unseren um Längen besseren Fotos. Dennoch ist das Ding unhandlich und so hab ich mich bis jetzt immer vor Schminkfotosessions mit der Canon gedrückt. Auch die Nagellackposts are sponsored by Casio Exilim ;) 

Deshalb hier ein recht diletantischer Vergleich der Beiden. Nur eins kurz vorweg: Die Bilder wurden direkt nacheinander bei (frühem Nachmittags-)Tageslicht geschossen. Helligkeitsabweichungen waren minimal.

Exilim

Beim Anklicken wird die fehlende Schärfe noch deutlicher

Insgesamt bleiben die Farben blass

Hier muss ich dazu sagen, dass Schärfe und farbgetreue Abbildung stark lichtabhängig und, nennen wir das Kind mal beim Namen, Glückssache sind. Vieles will ich hier nicht posten, weil die Bilder einfach mal unterirdisch sind. Und gefühlte tausende Bilder von ein und demselben später vergeht mir die Lust.
Canon 




Handlich ist sie wirklich nicht. Und gerade bei diesem Fotos hier habe ich den Verdacht, dass sie mich älter aussehen lässt als ich bin. Aber die Bilder gefallen mir insgesamt besser. Mit Stativ, Fernauslöser (oder wie auch immer das tolle Knöpfchen heißen mag ;) und anderen Objektiven kann man da noch einiges rausholen.
 

Direkter Vergleich: 


Hier bin ich einigermaßen überrascht, denn obwohl das Exilim-Bild etwas zu hell ist vom Farbton her, kommt das amu meiner Meinung nach besser rüber. Da die Canon hier auf mein linkes Auge scharf gestellt hat, wirkt dieses Bild im Ausschnitt weniger gut. 

Positiv anzumerken ist natürlich meine Hautfarbe, die dank der Canon weniger kalkig wirkt, ebenso hab ich nicht mehr das Gefühl mir einen Wolf pinseln zu müssen, nur damit meine Amus zart wie sonstwas wirken, dank schlechter Farbabbildung.

Mein Fazit? Wenn's schnell gehen muss und das Licht gut ist, ziehe ich die Exilim vor. Point and shoot - und im Kasten. Die Farbtiefe, die verloren geht, wurmt mich dann zwar, aber bei Zeitdruck kann ich darüber hinweg sehen. Das Canonbaby bedarf noch ein wenig Übung. Andere Menschen, Landschaften und Tiere werden grandios, ich selber... naja, geht so. Auf lange Sicht wird die Exilim wohl aber doch verdrängt werden.

Ich weiß, dass generell gute Fotos einen guten Blog ausmachen. Sind unscharfe, blasse Bilder ein Grund für euch das kleine Kreuz rechts oben zu betätigen? 

Wollt ihr mehr von meinen Übungsfotos mit der Canon, also kleine Einblicke in meinen Alltag etc pp sehen?

Liebe Grüße
Wombattante

Kommentare:

  1. Ein sehr toller Vergleich. Ich habe meine Canon 600d seit gut 4 Wochen und bin auch total begeistert, war aber anfangs auch überfordert mit der Größe und unhandlichkeit.

    Gelegt hat sich das mit der Anschaffung eines Stativs und dem Fernauslöser. Ich habe meine Kamera immer auf dem Stativ, um sie herauszuholen muss man lediglich an einem Hebel drücken. Das Stativ steht auf meinem Schminktisch, somit kann ich mit Hilfe der Fernbedienung auch mal zwischendrin ein Foto machen. Sie wie heute, da habe ich einen Zwischenschritt fotografiert um zu zeigen wo ich die Bases aufgetragen habe.

    AMU Fotos mit der Canon in der Hand stelle ich mir aber tatsächlich sehr umständlich vor. Produktfotos habe ich zeitweise auch mit Stativ und fernauslöser gemacht, weil da einfach nix verwachelt und die Fotos noch brillianter werden - das habe ich mittlerweile aber abgeschafft, weil ich keine Lust habe das Stativ ständig umherzutragen.

    Das mit der "kalkigkeit" ist mir auch sofort aufgefallen bei meinen Bildern. Wobei es da auch unterschiede gibt. Ich fotografiere ja ausschließlich mit Kunstlicht und darf für AMU-Fotos und Face-Bilder nicht mit dem Objektiv ranzooemn. Umso weiter ich zoome, also am Objektiv drehe, umso heller und bläulicher wirken die Farben. Ich fotografiere deshalb einfach immer mein ganzes Gesicht und schneide das AMU anschließend in Picasa aus.

    Das Bilder einen Blog ausmachen ist zwar richtig, aber hält mich nicht vom Lesen ab. Zumal man auch mit einer normalen Kamera oder wie ich zuvor mit Handycam, gute Bilder machen kann wenn man gutes Licht hat. Es geht mMn eher um das WIE es fotografiert ist. Mir gefällt es immer sehr, wenn Produkte ein wenig künstlerisch dargestellt werden, aus verschiedenen Winkeln und so, nicht so sehr um die Qualität an sich. Vorallem weil ich die Bilder auf Blog eh nie anklicke um sie zu vergrößeren, da kann ich das ein oder andere Pixel weniger verschmerzen.

    Viele ungeordnete Worte :D

    GLG Ina

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  2. Bezüglich der Einstellung: Ich fotografiere AMUs immer im Autofokus und mit der Einstellung "AV" - ich weiß nicht ob es das bei deiner Canon auch gibt. Das ist für die Schärfentiefe und macht ISO, Weißabgleich usw. automatisch.

    Wenn du dazu Fragen hast, denn gerne über meine Facebookseite :D

    GLG Ina

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  3. PS: Kannst mir gerne hier antworten, hab den Post abonniert.

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  4. Danke für dein ausführliches Feedback, Ina!

    Ein Stativ hab ich auch hier, das ist aber eigentlich für's Filmen gedacht und daher recht groß. Ohne Fernauslöser kann ich im Moment noch nichts damit anfangen... das wird also die nächste Anschaffung ;)

    Ich bin eher so der natürliches Licht-Nutzer. Kunstlicht ist mir oft zu hart und eine Tageslichtlampe hab ich noch nicht angeschafft, weil ich bei meinem Miniblog keinen wirklichen Grund dafür sehe. Das mit dem Tageslicht ist auch einer der Gründe, warum ich nicht so oft blogge...

    Was den "Arbeitsprozess" angeht, gehe ich genauso wie du vor: Ganzes Gesicht fotografieren, dann das, was wichtig ist, ausschneiden. Jetzt muss ich nur noch lernen, den Kopf gerade zu halten, damit ich zwei Augen benutzen kann ;)

    Ich nutze verschiedene Einstellungen, Nagellack- oder Produktaufnahmen vor allem den Nahaufnahmemodus (die Blume). Im Moment versuche ich mich an verschiedenen Isoeinstellungen... Mal gucken, wie sich das entwickelt.

    Filmst du auch mit der Canon, oder nutzt du da eine andere Kamera? Was sind deine Erfahrungen in der Richtungen? Meine sind bisher eher frustrierend.

    Ebenfalls ganz liebe Grüße,
    Caro

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    1. Zwecks Tageslichtlampe, guck mal hier, die habe ich auch und passt in eine normale Schreibtischlampe mit E27 Fassung

      http://www.ebay.de/itm/Energiesparlampe-Dimmbar-Tageslichtlampe-Studioleuchte-Studiolampe-Fotolampe-26W-/190750956036?pt=DE_Foto_Camcorder_Studio_Beleuchtungssets&hash=item2c69a49a04

      Ich hab zwei davon, damit das Gesicht von beiden Seiten ausgeleuchtet ist. Ein Fernauslöser kostet von Canon 17 € bei Amazon.

      Ich habe die Canon EOS 600d und Filme auch damit - kannst mal gucken auf meinem Blog unter "Videos". Das letzt Video war mit den beiden Tageslichtlampen und nicht gezoomt. Das BeYu Video war mit einer Lampe und gezoomt, dadurch wird das Bild auch so Blau. Und das "Ich packe meine Koffer" ist mit ner normalen Zimmerlampe gefilmt, was funktioniert, wenn es nicht um Farbechtheit geht.

      Das mit der Blumeneinstellung mag ich nicht so, ich nehme immer die AV.

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  5. tja, es haben beide Bilder/Kameras was.

    ich mache es mit der Canon genauso, wie ich es auch schon vorher mit der Digicam gemacht habe. Und zwar "stelle" ich die Kamera auf den Rand meines Spiegels, der vor mir steht, und halte sie da fest und drück einfach ab ^_^
    Die Entfernung ist ziemlich gering so etwa 20-30cm, dann sind etwa 1,5 Augen drauf :P
    Seit einigen Wochen habe ich zwei Tageslichtlampen die in gleicher Entfernung wie der Spiegel (und beim fotografieren die Kamera) stehen. Sie sind nicht hübsch aber ich bin sehr glücklich mit diesem Aufbau :) Wirst du ja bald mal sehen ;)
    Wo wir "grad beim Thema sind"... die Karten sind heute schon angekommen! Das ging flott!
    Wenn du Lust hast können wir uns am 30.11. gern bei mir vorher "fertig" machen :)

    Ganz liebe Grüße, Caro

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  6. Oho, der Unterschied ist aber echt beachtlich. Man muss allerdings auch bedenken, dass jeder deiner Leser auf seinem Bildschirm zum Bsp. die Farben anders sieht. Aber schonmal sehr geil! Abgesehen davon kann ich mir doch den Hinweis nicht verkneifen, dass Spiegelreflex- und Digitalkamera schon lange kein Widerspruch mehr ist: http://spiegelundreflex.de/was-macht-eine-gute-einsteiger-dslr-aus/

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  7. *lach* Ja, da hast du recht. Ich denke mal, dass ich zu faul war, immer Point&Shoot zu schreiben und im Allgemeinen wenig über die genauen Begrifflichkeiten nachgedacht habe, da für mich klar war, was ich meinte. Danke für den Hinweis!

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  8. Ach ja, ich kenn das mit der DSLR auch. Bei den Foodfotos geht es mir nicht anders. Licht ist immer total kritisch, deswegen hab ich mir meine eigenen Tageslichlampe gebastelt. Mit der muß ich aber auch ein bisschen üben. Ministative und Fernauslöser müssen demnächst auch mal ran, vielleicht zu Weihnachten.

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