Montag, 27. Februar 2012

Zeig deine Nagellacke - Premiere aka # 1

Caro Lolcat und ich haben da was ausgeheckt... als wir vor zwei Wochen bei heißer Milch und Tee über alles mögliche plauschten, kam uns die Idee, wie wir unsere Lackierfaulheit überwinden können: Ein kooperatives Nagellackprojekt!

Ab heute präsentieren wir jede Woche jeweils einen Lack, den wir getragen haben... manchmal zu bestimmten Themen, manchmal einfach frei nach Schnauze. Während Caro dadurch hofft, ihre riesige Sammlung endlich auf die Nägel zu bringen (bin schon so auf deine Schätze gespannt!!), bekämpfe ich vor allem meine bisher schlechteste Angewohnheit: Das Nägelkauen. Iiiks, ich weiß. Mit Lack ist das einfach nicht so der Bringer und ich hoffe, dass sich meine Nägel längerfristig davon erholen können. 



Mein erster Lack ist ein ganz besonderes Schmuckstück, ein LE-Lack, den ich damals absolut verpasst habe: 040 dark khaki aus der Most Wanted LE von P2. Dank Caro, die ihn mit mir getauscht hat, darf ich ihn heute ausführen :) Vielen Dank nochmal, Caro!  Ich muss nicht erwähnen, dass ich grün absolut liebe, oder? ;)


Aufgetragen hab ich eine Schicht Essence Studio nails 24/7 nail base (die interessanterweise matt trocknet), zwei Schichten dark khaki, auf zwei Fingern den herrlichen Opalsplitterlack "Waking up in Vegas", den ich in einem Anfall geistiger Umnachtung bisher immer "Walking in Vegas" genannt habe und den Essence better than gel nails top sealer. 


Fotos sind nach einem Tag (inkl. Tipwear) entstanden

Mhmpf... schön ist nur die Farbe auf den Wombatnägeln ;)

Leider bin ich von den neuen breiten Pinseln anderer Lacke verwöhnt und musste vor allem beim Lackieren der rechten Hand höllisch aufpassen... und dann mussten wir kurz nach dem Lackieren überraschend schnell zu 'nem Termin und ich hab mir den Lack an einem Finger total zusammengeschoben. Mööp.

Zur Haltbarkeit: Leider hatte ich bereits nach einem Tag Tipwear an fast allen Nägeln. Momentan hab ich den Lack aber noch drauf und es ist noch nichts gesplittert.  

 Ich freu mich schon auf nächste Woche!!

Liebe Grüße

Wombattante

Sonntag, 26. Februar 2012

Belated Film-Freitag # 19 - Plain Janes and Heartthrobs

Wie schwer ist es eigentlich, wieder in die Film-Freitag-Routine reinzukommen?! Seitdem ich bei buntewollsocke (noch) mehr zu Urheberrecht und dergleichen gelesen und mich wieder an meine tollen Medien- und Presserechtsvorlesungen erinnert habe (oooh, mein toller, charismatischer Dozent :) , traue ich mich nicht mehr so recht, meine üblichen Filmplakatposts zu machen und überlege hin und her, wie ich meine doch sehr textlastigen Film-Freitage optisch interessanter machen kann. Und ich komm' da einfach nicht weiter. Theoretischerweise könnte man schon Probleme kriegen, wenn man ungefragt youtube-Videos einbindet...
Da die Film-Freitage aber meistens um die drei vier Stunden an sich benötigen, ohne Recherche, kann ich mich auch nicht durchringen jede Woche tausende Bildanfragen rauszuschicken. Ich bin absolut ratlos, wie ich meine geliebte Tradition weiterführen kann, ohne irgendwelchen Ärger zu provozieren. Eigentlich haben mir die bildgestützten Posts immer sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, da wirklich etwas eigenes gefunden zu haben. Schade eigentlich...

Welche Filme waren also in den vergangenen Wochen für mich bemerkenswert? Noch taufrisch sind Jane Eyre (Achtung! Suchtgefahr!), aber die BBC-Fassung von 2006 mit Ruth Wilson (perfect plain Jane) und Maggie Smith-Sohn Toby Stephens und Ziemlich beste Freunde (frz. Intouchables), den ich endlich endlich mit meinem Herzallerliebsten im Kino bestaunt habe.

Jane Eyre hat mich als Buch anfangs kalt gelassen... bis, ja bis ich mich immer mehr mit Jane zu identifizieren begann, die Ausdrucksweise Charlotte Brontes (imagine the two dots please ;) lieben lernte und mich die Geschichte um das unlikely couple in den Bann zog. Das war vor etwa fünf oder sechs Jahren. Filmversionen hab ich seitdem verschmäht, weil sie das alles eben doch nicht wiedergeben können würden. Dachte ich. And oh how wrong I was. Jane Eyre aus dem Jahre 2006 ist düster, wenn es sein muss, witzig und behutsam modernisiert, und herrlich, vor allem dann, wenn Mr Rochester und Jane Eyre sich ihre gar nicht so subtilen Wortgefechte liefern. Ist es immernoch eine schmonzettige Liebesgeschichte? Ja. Stört mich das? Nööö. Nicht ganz so leichtfüßig wie ITVs Northanger Abbey (2007), aber das ist ja auch nicht im Sinne der Vorlage. Wenn ihr mal 202 Minuten zur Verfügung habt, mit Erkältung oder ähnlichem im Bett liegt oder einfach mal die Welt da draußen Welt sein lassen wollt, seht euch diese herrliche Produktion an!

Überleitungen sind heute nicht so mein Ding, deshalb nur schnell eine Erklärung was die heartthrobs im Titel angeht. Ich schwärme schon seit langer Zeit für französische Filme, das passt natürlich perfekt zu dem Hype um Ziemlich beste Freunde, meint ihr nicht auch?! ;)
Seit etwa 9 Monaten steht mein MA Arbeitsthema: Menschen mit Behinderung und vor allem Mobilitätseinschränkungen in europäischen und US-amerikanischen Medien. Dementsprechend "heiß" war ich auf Ziemlich beste Freunde. Zwei Angehörige gesellschaftlicher Minderheiten (Ethnischer und "körperlicher" Natur) treffen aufeinander und freunden sich trotz oder gerade aufgrund extremer sozialer Unterschiede an. Basierend auf einer wahren Geschichte, wenn auch sicherlich doch zum Teil sehr beschönigend "aus dem Leben gegriffen", erzählt Ziemlich beste Freunde eigentlich eine recht simple Geschichte von Außenseitern. Der eine hat Geld wie Heu, freundliche Assistenten en masse, und wenig Lebensmut, weil er seit einem waghalsigen Unfall querschnittsgelähmt ist, der andere ist arm, schwarz, respektlos, laut und eckt überall, wo es nur geht, an. Driss (Omar Sy)  gefällt Philippe (François Cluzet) eben gerade weil er kein gesellschaftlich eingepflanztes Mitleid, kein tip toeing around disability, praktiziert. 

Ich denke, genau dadurch lebt dieser Film. Mein werter Herr Wombat und ich waren zum Teil geschockt, wie unverblümt Driss über Behinderungen sprach und dieser Schock war heilsam, ja geradezu notwendig. Er erinnerte mich immer wieder daran, wieviele Menschen versuchen, angesichts einer Behinderung eines Mitmenschen, ja nichts falsches zu tun und dadurch stock steif wirken. Ich nehme mich da selber nicht aus - auch ich bin überfordert oder frage mich, was genau die Menschen haben und wie die ihren Alltag meistern (wie übrigens auch Raul Krauthausen, bitte hier klicken für einen tollen Vortrag zu dem Thema von ihm). Wie schnell wird vergessen, dass das immer und ausschließlich Menschen sind, mit Wut im Bauch, mit jeder Menge Träumen und Ambitionen etc pp. Da gibt es kein us and them. Deshalb finde ich Ziemlich beste Freunde gut, da der Film leichtfüßig, manchmal aber auch mit derben Humor versucht, klar zu machen, dass es hier um Menschen geht. 

Auch wenn mir der Reichtum Philippe's noch schwer im Magen liegt - wahre Geschichte hin oder her,  er kann sich die Pflege und alles, was sein Leben in irgendeiner Art und Weise angenehmer machen kann, leisten. Arm und "behindert" zu sein ist doppelt und dreifach so schwer in einer Gesellschaft, die ewige Jugend, Schönheit und Gesundheit propagiert. Nur ist das eben nicht ein Thema für eine Komödie. Auch Driss' Armut wird nur marginal thematisiert oder plakativ als comic relief genutzt. Boah, Maserati, eigenes Bad, das er mit keinem teilen muss! Mit dem verdienten Geld hilft er erst spät seiner Mutter, die so viele Kinder versorgen muss, dass ich mit dem zählen der Kleinen gar nicht hinterher gekommen bin. Wie ihr seht bin ich hin und her gerissen: Ja, der Film war schön, ich habe gelacht und geweint und mich in keiner Sekunde gelangweilt. Und ein Film ist immernoch kein gesellschaftliches Heilmittel. Trotzdem ist es erschreckend, dass die Freundschaft im Film wohl nur durch eins ermöglicht wurde, durch Geld. 

Da ich in den vergangenen Wochen keinen besonderen Flop im Kopf behalten habe, komme ich gleich zu meinem Must-see: Ab nächster Woche, genauer gesagt ab 2. März kommt in den USA Being Flynn in die Kinos (trailer hier). Schon die ersten Worte des trailers lassen mein Herz hüpfen: Robert de Niros Stimme, eine geschichtenerzählende Hauptperson, und Mark Twain und J.D. Salinger in einem Satz erwähnt. Ich rieche einen etwas alltäglicheren Zauber als den, der von Big Fish versprüht wird (mal so nebenbei: Ich liebe Big Fish, auch wenn dieser Film einfach mal extrem überbordende Fantasie zur Schau stellt... oder gerade deswegen), but, nevertheless, magic. 

Vater-Sohn-Geschichten sind nicht selten in Hollywood und elsewhere. Wir können uns alle, zumindest zum Teil, mit schwierigen Elternbeziehungen identifizieren. Und dann BÄM... Jonathan Flynn (de Niro), der Autor, der sich mit Twain und Salinger gleichsetzt, sagt, dass er ein Autist ist. Ich habe hier schon von einigen Filmen über Menschen im autistischen Spektrum berichtet. Ich bin gespannt, ob Autismus hier nur eine Nebenrolle spielen wird. Was bleibt mir mehr zu sagen: Autoren im Film, eine Mission um sich selbst zu finden, den Vater in sich, vielleicht auch den Arsch, der sich nie wirklich um andere Menschen kümmert?! Ich möchte das sehen...

Liebe Grüße

Wombattante

Samstag, 25. Februar 2012

A Lovely Award from a Lovely Lady :)

 
*zumPodiumschreit* 
*Awardentgegennehm*

Danke! Zunächst möchte ich, da ich mich aufgrund fehlender Taufe als heidnisch bezeichnen muss, dem Schicksal danken, welches die liebe Caro und mich in der selben Stadt bloggen lässt :) und natürlich Caro selbst, die nicht nur schön schminkt und tolle Fotos macht, sondern einfach auch supernett ist. I'm flattered, humbled and motivated to do more and better things in the future... 

Die Regeln:
  • Danke der Person,die dir den Award verliehen hat und verlinke sie.
  • Schreib sieben Dinge über dich.
  • Gebe den Award an 15 weitere Blogs.
Sieben Dinge über mich:
  • Ich trage erst seit etwa vier Jahren Kontaktlinsen. Vorher war ich zu eitel, den ganzen Tag mit Brille rumzurennen und hab auf der Straße kaum jemanden erkannt. Ich denke, es ist wenig überraschend, dass ich seitdem als nicht mehr so arrogant und verkniffen gelte...  *Kurzsichtigkeitwirktböse
  • Meine zwei Einschlafrituale sind Lesen und Hörspiel hören... immer im Wechsel. Aber vor allem wenn ich allein verreise brauche ich Alf oder einen Krimi im Ohr. Das beruhigt mich und gibt mir das Gefühl, ein Stück Zuhause bei mir zu haben. 
  • Ich hasse Abschminken am Abend, würde aber eher nicht schlafen, als Make up drauf zu lassen - weil ich Angst vor Falten hab... *Eitelkeithoch10
  • Ich studiere momentan Amerikanistik, liebe aber auch die Anglistik und habe immernoch einen recht ausgeprägten britischen Akzent in meinem Englisch. Mich verwirrt völlig, warum so viele entweder nur das Eine oder das Andere mögen. Ist doch alles spannend, oder?!
  • Wenn es mir mal nicht gut geht, schaue ich eine Folge Gilmore Girls oder alte Frauenfilme (also 80er/ 90er). Fried Green Tomatoes (dt. Grüne Tomaten) oder Little Women (dt. Betty und ihre Schwestern) bringen mich zwar zum Heulen, sind aber gleichzeitig einfach schön.
  • Meine Abi-Leistungskurse waren Deutsch und Geschichte, und obwohl ich keine Lieblingsliteraturepoche habe (es gibt zu viele tolle Sachen), hab ich eine Lieblingszeit: Die Zeit rund um den ersten Weltkrieg inklusive die goldenen Zwanziger. Grund dafür sind vor allem Ludwig Renn, ein großartiger Dresdner Autor aus der Zeit, und meine eigene Familiengeschichte. Meine Oma erzählt gerne viel von ihren Eltern und Großeltern.
  • Ich kann Hektik nicht ausstehen und werde da immer sehr sehr ärgerlich und laut.

So, 15 weitere Blogs... gar nicht so einfach. Da meine Lieblingszahl 4 ist tagge ich einfach mal genauso viele :) 

Lovely Blogs haben:

Andrea, mein Herz :) 
Rhonduin, die Frau mit den schönsten Wimpern Deutschlands :)
Madame Rookie aka Shimmer-Crease-inventor
und last but not least
jeder, der das hier liest und auf seinem Blog ein wenig über sich preisgeben möchte.


Liebe Grüße

Wombattante


Sonntag, 19. Februar 2012

...for the cool cats I adore

Ich hatte es der lieben Caro Lolcat, die ich vergangenen Freitag kennenlernen durfte, schon angekündigt: Deine tollen gesammelten AMu's werden nachgeschminkt. Es geht im Besonderen um einen ihrer Looks vom 07.09. vergangenen Jahres (siehe hier). Irgendwann einmal habe ich hier auf dem Blog erwähnt, dass ich dunkelblauen Lidschatten sehr mag... und deshalb kam mein Schätzchen aus besagtem Post wieder zum Einsatz.

Entschuldigt bitte die nicht allzu schönen Bilder:


Was hat Falten und guckt doof?...
Und abschließend noch einmal die Gesamtansicht mit der vorderen Handykamera:

Ach du meine Nase!
Auf den Wangen:
Essence 10 "How cute is that" 

Foundation:          
Catrice Infinite Matt (furchtbares Denglisch) Make up 010 "Light Beige"

Concealer:             
Alverde Camouflage und Essence Stay all day 16h 

Lidschatten:      
Rival de Loop "White Coffee", Essence 50s Girls Reloaded 03 "Come on Board, Captain!" Dunkelblau und Graugoldbeige

(Dünner) Lidstrich:
Manhattan Japanische Tusche Eyeliner in Schwarz

Mascara:
Max Factor False Lashes

Augenbrauengedöns:
Rimmel-und P2-Augenbrauenstiftmischung


Das war's von mir heute. Danke für die Inspiration, liebe Caro! Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!
Habt einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Womattante

Samstag, 18. Februar 2012

Sophie and I

Seit einigen Wochen, und für manche auch Monaten, ist Sophie Lancaster vielen in der Schminkgemeinde ein Begriff. Illamasqua vertreibt einen Kajal names S.O.P.H.I.E. in schwarz, welcher umgerechnet etwas mehr als 15 € kostet.  Hier der dazugehörige Werbetext:

Be whoever you want to be, and celebrate your right to individuality with this Medium Pencil in black, named in honour of Sophie. £3 from every purchase will go to the Sophie Lancaster Foundation. (Zitat Illamasqua )

Zusätzlich gibt es noch den gerade sehr weit verbreiteten Cut-Crease-Look (so-called Sophie-I), der auch im Zusammenhang mit Sophie Lancaster beworben wird. Es gibt sogar eine Blogparade bei Honey and Milk.

Natürlich ist es großartig, dass verschiedene Leute, die das schreckliche Verbrechen damals nicht mitbekommen haben, darauf aufmerksam gemacht werden. Hier wurden Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Subkultur zu Tode geprügelt bzw. schwer verletzt.  Gegen diese Intoleranz muss im alltäglichen Leben, aber auch in der Politik etc. gekämpft werden. Dennoch habe ich ein Problem mit der Tatsache, dass man konsumieren muss, um zu helfen. Die Aktion von Illamasqua hat mich in Grundzügen an Bono von U2 und seine Chucks erinnert... damals designte er tolle Treter für Converse mit deren Erlös Menschen in Dritte Welt-Ländern unterstützt werden sollten. Es ist ja auch so herrlich einfach: Man kauft etwas für einen guten Zweck. Man trägt sein politisches Statement an den Füßen oder auf den Augen. 

Das passt genau in das Weihnachts-Spendenmarathon-Schema. Gebt im Dezember Geld, dann habt ihr für den Rest des kommenden Jahres Ruhe. So einfach ist das aber meiner Meinung nach nicht, ehrlich gesagt ist es eher verlogen. Meines Erachtens sind Geldspenden hauptsächlich dazu da, um "unser" Gewissen zu beruhigen. 

"Ich hab ja was für eine gute Sache getan."
"Ich bin ein guter Mensch, ich hab gespendet."

Klar ist das besser als gar nichts tun und nur für sich selbst zu leben, aber trotzdem: Ist das nicht zu simpel?! Die Anderen in unserer Gesellschaft, die Armen, die Menschen mit Behinderungen, die Homosexuellen, die "bewusst ein anderes Aussehen an den Tag"- legenden,  um zum Beispiel von Sophie Lancaster zurück zu kommen, die werden immernoch ausgegrenzt. Da spenden Leute Unsummen für Hungernde in Afrika (die das auch bitter nötig haben), sehen aber angewidert weg, wenn ein Obdachloser um einen Euro bittet. 

Ich könnte mich jedes Mal aufregen, wenn ein Gruftie oder Goth im Fernsehen als Antithese zum normalen Teenager gemacht wird. Mädchen, die nun einmal nur Schwarz tragen möchten, werden in pinke Kleidchen gesteckt (nein, ich überspitze nicht, das habe ich schon mehrmals so gesehen) und dann gefragt, ob sie sich so nicht wohler fühlen. Hallo? Wildfremden Menschen auf der Straße werden  Vorher-Nachher-Bilder gezeigt und oft wird das Filmmaterial so "geschickt" geschnitten, als ob alle, wirklich alle, den Gruftielook als gruselig und den Otto-Normal-Look als schön bezeichnen würden. 

Wem fällt da was auf? Die Medien erschaffen das Bild des abstoßenden Gruftie und schieben nach Tragödien wie der von Sophie Lancaster und Robert  Maltby einen Betroffenheitsbericht hinterher.  Hypocrisy, anyone? 
Und wieviele, die Geld für den Kajal S.O.P.H.I.E. ausgeben, setzen sich im Alltag für Toleranz ein, für das was dahinter steht, nämlich Stamp Out Prejudice Hatred Intolerance Everywhere? Alles nur leere Worte? Lasst mich gar nicht erst anfangen mit diesem mickrigen Beitrag von nur 3 Pfund, der an die Sophie Lancaster Foundation geht... 

Ich bin weiß Gott nicht vorurteilsfrei, ich kämpfe im Alltag oft mit eben diesen und versuche, so gut wie es geht, jeden Menschen gleich freundlich zu behandeln. Ich denke, wenn alle ein wenig acht auf die Menschen in ihrer Umgebung geben würden, wäre schon Vielen geholfen. Nicht jeder muss sich krass ehrenamtlich engagieren (macht aber Spass, ohne Witz!), aber zumindest mit offenen Augen durch die Welt gehen und helfen, wo es geht, einer älteren Dame den Sitzplatz in der Bahn anbieten, anderen Menschen die Tür aufhalten, Zivilcourage zeigen, wenn Menschen angepöbelt, bedroht oder geschlagen werden... und wenn es nur darauf hinaus läuft, die Polizei zu rufen, dazu ist wirklich jeder in der Lage. Geld und Konsum sind da zweitrangig.

Darüber denke ich schon eine ganze Weile nach, deshalb musste das mal raus.

Habt einen schönen Samstag!

Liebe Grüße
Wombattante


Sonntag, 12. Februar 2012

Fünfmal Bedeppertes Schminkverhalten

DealyStar hat in einem Rundumschlag jeden getaggt, der lesen kann :) und da ich mich angesprochen fühlte, mach ich einfach mal mit. Obwohl... eigentlich hab ja mehr als fünf Macken was Schminke angeht. Wo anfangen?

Lippenbalsam vs. Clownie
Macke 1
Ich kaufe gerne Lippenstifte, aber wenn es um das Benutzen geht, bin ich oft zu vorsichtig. Mal möchte ich nicht überschminkt aussehen, dann höre ich wieder von der männlichen Wombatfraktion ein "Clownie!!!" (was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass ich ihn  mit Kussmund durch die Wohnung jagen kann, weil er nichts mehr hasst, als abgefärbten Lippenstift auf seiner Wange, tehe) oder es ist mir zu anstrengend, ständig checken zu müssen, ob Nachlegen angesagt ist. Mein Lippenstifthalter im Bad quillt also über und ist hauptsächlich zum Angucken gut - das sollte ich mal ändern!

Macke 2
Ohne Schminke fühl ich mich unwohl und es kann vorkommen, dass ich mich tot stelle, wenn der DHL-Mann in so einem ungeschminkten Moment klingelt. Früher war das immer so, mittlerweile macht es mir nicht mehr so viel aus. Aber ich fühl mich geschminkt nicht mehr wie ein blass-lilablaues(Augenringe bis zum Kinn) Nacktmull... mit nahezu nicht-existenten Augen. Wenn ich verschlafen habe, schminke ich mich deshalb auch lieber und lass eher das Frühstück sausen.


Macke 3 
Auch ich knubbel an abplatzenden Nagellack so lange rum, bis der Nagel wieder frei ist, wie die bunte wollsocke ;) Sobald es blättert, lässt mir das keine Ruhe mehr. Und da ich immer vergesse, den Nagel vorm Lackieren fettfrei zu machen, passiert das immer spätestens nach 3 Tagen Farbe auf den Fingern. 

Macke 4
Ich bewundere ungeschminkte Frauen und finde insgeheim, dass Männer wohl doch zum schöneren Geschlecht gehören, weil mein Prachtexemplar beispielsweise immer immer immer toll aussieht. Ohne Cremes, Mascara und was weiß ich. Bei mir greift da leider die Nacktmull-Regel (Macke 2). Ist wohl aber ne Selbstwahrnehmungssache...

Macke 5 
Ich bin ein furchtbarer Perfektionist, aber nur morgens. Sobald ich mich good to go-geschminkt fühle, ist mir mein Spiegelbild egal. 

Vor dem Verlassen der Wohnung muss jedoch alles so perfekt wie möglich sein: Matter Teint (ich würde sogar nochmal zurückrennen, wenn ich vergessen hab zu pudern), Augenbrauen, Wimpern. Zusammengeklebte Wimpern habe ich früher immer mit dem spitzen Ende einer Pinzette getrennt, weil ich nichts mehr hasse, als krasse Fliegenbeine. Heute nehme ich dazu eine alte P2 Big Drama-Bürste, die ich ausgewaschen hab. Was die Augenbrauen angeht, hab ich ein Teenietrauma ;) Einmal hatte ich vergessen sie zu machen... der Kommentar eines Kumpels: Hast du dir die Augenbrauen abgesengt? Wo sind die denn hin? Das hat damals irgendwie gesessen. 

Liebe Grüße und schönen Sonntag noch!

Wombattante

Dienstag, 7. Februar 2012

Ich habe es geMACht und noch dazu geBALMt...

DISCLAIMER: Dieser Text ist schon etwas älter (Untertreibung des Jahres)... ich habe ihn vor ca. zwei Monaten getippt und bin dann nicht dazu gekommen, Fotos zu machen, und dann hab ich alles dank Unistress vergessen. Gepostet wird er trotzdem. Viel Spass beim Monsterpost lesen :D

Ein dämlicherer Titel ist mir nicht eingefallen, aber so ein wenig Herzklopfen hatte ich eben doch, als das Päckchen von Pieper kam... mit zwei Sachen von einer Marke drin, die ich aus der Ferne als zu teuer beurteilt hab, aber eigentlich gerne mal antesten wollte. 

Und dann gab's Rabatt, so viel, dass ich mir dachte: Jetzt oder nie! Oder so. Wir haben zwar von Bond gelernt, dass man niemals nie sagen sollte, aber hey! Ich definiere nie wohl anders als der Rest der Welt. Ja, ich habe für einen Moment mal Drogerie dm sein lassen und mir etwas hochpreisiges gegönnt. Für mich jedenfalls. Mittlerweile gehört MAC ja fast schon zum Standard, wenn ich sehe, wieviele Leute bereit sind, für Lidschatten und Co. mehr als 50 Euro hinzublättern. Aber jeder so wie er mag. 

Für mich war das mit Pieper und MAC etwas ganz Besonderes. Und um nichts falsch zu machen, entschied ich mich für zwei Standard-Sachen: Den Blush "Springsheen" und den Lipgloss "Florabundance". Mehr nicht. Vor allem letzteres war ein Spontankauf, da ich just an dem Tag ein tolles FotD damit gesehen habe. Wo, das weiß ich nicht mehr, aber die Frau ist definitiv schuld! ;) 
Hier seht ihr die beiden.


Feststellung: Springsheen ist hübsch, gut pigmentiert, aber nicht mehr so besonders. Da hat der Drogeriebereich ähnliches zu bieten... also es ist nicht so wie bei Sleek's Scandalous, welches ich so noch nie vorher gesehen habe. Alltagstauglich ist Springsheen allemal. Der hübsche goldene Schimmer ist weniger auffällig als bei Sleek Rose Gold und setzt sich nicht so in den Poren ab. Pluspunkt!




Ja, der Gute ist benutzt. Aber wer wird mir das nach Monaten verdenken? ;)


Florabundance... hach ja. Kein Fail, aber erst nachdem ich ihn bestellt hatte, fand ich den Vergleich von Florabundance und MNY's nudegloss aus irgendeiner LE dieses Jahr bei Reni wieder. Mööp. Ich habe genau diesen MNY gloss und hatte mich beim ersten Lesen dieses Vergleichs damals gefreut, dass ich was ebenbürtiges mit nach Hause genommen hab. Sie sind sich extrem ähnlich. Ich habe also erfolgreich ein teureres Dupe gekauft. Ich Drops. *facepalm
Der MAC l/g klebt mehr, setzt sich in den Lippenfalten (von Fältchen kann leider keine Rede mehr sein) ab und riecht nicht so fruchtig wie der von MNY, sondern vanillig. Tja, und jetzt muss ich beide aufbrauchen. Yay! 





Und dann gab's bei Shades of Pink die Geburtstagsaktion... da konnte ich auch nicht mehr an mich halten und hab mir den nächsten pink-goldenen Blush geholt. Ich bin ein Opfer ;)  Hier seht ihr meine Ausbeute:

Barry M "Peachy Pink", TheBalm "Bahama Mama", TheBalm "Hot Mama", TheBalm Stainiac "beauty queen", sleek Kohl "Mossberry"



Ein Vergleich von MAC's Springsheen, Sleek's Rose Gold und TheBalm's Hot Mama bietet sich also an. To be continued ;)


Liebe Grüße
Wombattante
 

Rant

Ich muss mich mal kurz auskotzen hier, sonst platze ich. 
Mein Freund und ich suchen seit eineinhalb Jahren (ja, seit August 2010) eine Wohnung hier in Leipzig. Ja, wir haben ein paar Ansprüche, aber wir wollen nichts Unmögliches. Mittlerweile haben wir uns für mehrere Wohnungen beworben... und was ist? Nichts. 
Die eine wollte der Eigentümer dann doch lieber verkaufen, als er mitbekam, dass Leipzig zum großen Teil noch provisionsfrei vermietet. Wir hatten also erst eine halbe Zusage, und dann war's doch nichts.

Bei der zweiten waren wir einen Ticken zu spät.

Bei der dritten waren wir verliebt. Der Eigentümer wohnt noch in der Wohnung, sucht aber nach etwas größeren. Und wir bekamen die Zusage! Nur ist es nun so, dass der Eigentümer selbst keine andere Wohnung findet... und wir somit immernoch wohnungslos sind.

Vergangenen Dezember haben wir uns dann eine traumhafte Wohnung angesehen und waren wieder verliebt. Alles hat gepasst. Wir bewarben uns, der Makler war zwar komisch, schien sich aber darum zu kümmern... und war dann einfach mal nicht mehr erreichbar. Wir haben ihm wochenlang hinterher telefoniert und wurden ignoriert, weggedrückt und manchmal vertröstet, er würde zurückrufen. Nichts war's. Heute hab ich mich an die Hausverwaltung gewendet. Tja, die Wohnung ist weg. 

Ich hab echt keine Ahnung, wo wir uns dieses miese Karma eingefangen haben, aber ich sitz' hier heulend vor dem PC und verfluche diese beschissenen Immobilienhaie in Leipzig. Die sitzen sicher auf ihrem Thron, weil die Lage immer schlechter für die Interessenten wird und sich oft 100 Bewerber um eine Wohnung schlagen. Mir reichts. Mittlerweile ist es schon ein Witz, wenn Bekannte uns nach der Wohnungssache bei uns fragen. 

Wie gesagt: Die Pest auf die unfähigen, dreisten Immobilienmakler hier in Leipzig! Eigentlich liebe ich diese Stadt, aber wenn dieser Mist sich nicht bald ändert, bin ich weg.

Montag, 6. Februar 2012

I have eyes! o_O




Die lange Durststrecke hat ein Ende! :) Ich bin wieder da, und da diese verrückte JennaMarbles so perfekt festgehalten hat, wie es mir jeden Morgen geht, wollte ich das mal mit euch teilen :D Die Hunde müsst ihr bloß durch Meerschweinchen ersetzen... dann ist es 100% Wombatauthentisch...

Habt einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße

Wombattante