Mittwoch, 7. Dezember 2011

Film-Freitag # 15 Von wegen benefits...

Bin gestern vorm Vollenden dieses Film-Freitags eingeschlafen... deshalb erst heute ein frischer Blick in die Kinowelt ;)

Wie schade, dass ich in letzter Zeit so wenig Muße habe, Filme zu schauen... so bleiben schlechte eher im Gedächtnis und ich muss lange überlegen, welcher Film mich zuletzt verzaubert hat. 

via impawards

 Oh, was für eine schlechte Überleitung, denn mein Must-See der Woche ist doch tatsächlich ein Film mit Daniel Radcliffe. Während ich innerlich noch ein lautes Alf-Lachen loslasse, überzieht äußerlich eine Gänsehaut meinen ganzen Körper, denn es geht um The Woman in Black (wer sich gruseln und einen tollen trailer sehen will, klickt hier). Ich war lange auf der Suche nach einem richtig richtig tollen Gruselfilm, weit weg von Splatter, Slasher und Co. und ich dachte, dass nur wenige Völkchen gute Horrorstreifen produzieren. Auf gar keinen Fall hätte ich das Grauen in Großbritannien vermutet ;). Aber so viele User bei imdb empfahlen The Woman in Black, eine alte low budget-TV-Produktion aus dem Jahre 1989 (basierend auf dem gleichnamigen Buch von Susan Hill), dass ich sie mir einfach mal ansehen musste. Und es war gar nicht mal schlecht, altbacken ja, aber gar nicht so übel. Ein junger Anwalt wird von seinen Kollegen nicht wirklich ernst genommen und folglich auf Dienstreise geschickt... ans Ende von England. Er soll die Hinterlassenschaften einer alten Frau überprüfen, die einsam und abgeschieden in Marsh Hill House wohnte, und die Villa dann im Endeffekt zum Verkauf bereit machen. Dabei kommt er einer alten Geschichte auf die Spur...

Als ich dann hörte, dass es ein Remake mit "Harry Potter" geben wird, dachte ich "Neeee, kann ich mir nicht vorstellen", aber der trailer hat mich eines Besseren belehrt. Ui ui, die Grundstimmung des Originals wird perfekt wiedergegeben und wenn ich mich nicht irre, haben sie in einem anderen trailer auch das Originalmusikstück recyclt. Alles, was ich bisher gesehen habe, vermittelt zudem noch den Eindruck, dass der Geschichte etwas mehr Leben eingehaucht wurde... ich rieche Kultfilm, sage ich nur. Ab 29. März auch in Deutschland.

via allpostersimages

Geflopt: No Strings Attached ( dt. Freundschaft Plus, siehe hier). Natalie, ach, Natalie! Ich mag ein paar romantische Kömodien. Nicht alles, was da so auf den Markt geworfen wird, aber doch Sachen, die irgendwie niedlich sind. Wie zum Beispiel "Schwer verliebt" (OT Shallow Hal), den kann ich mir immernoch ansehen und süß finden.

Als Anfang dieses Jahres zwei Filme zum Thema Sex mit Kumpels rauskamen, dachte ich schon "Zufall?". Und hab einfach mal den mit Natalie Portman auf meine Liste gesetzt. Schwerer Fehler, wie sich vergangene Woche herausstellte. Denn nicht nur das Ashton Kutcher und die schöne Ms. Portman absolut gar keine Chemie haben.... es war einfach eine oberflächliche und dumme Geschichte. Sie ist schwierig in Beziehungen, ohne Angabe von Gründen, er ein herzensguter Typ, von dem immer wieder behauptet wird, wie gut er doch ist. Doch das einzige, was er tut, ist (sorry) poppen, kiffen, rumjammern und den Frauen von Natalies WG einen period mix zu erstellen. Alle Songs die Rot oder Blut im Namen haben sind da drauf. Ha Ha. Selten so gelacht.

Bisher dachte ich immer, dass Natalie Portman, was ihre Rollenauswahl angeht, sehr stilsicher ist, aber hier hat sie sich einen krassen Schnitzer erlaubt. Das macht sie zwar menschlicher (was ja wiederum auch gut ist), aber irgendwie bin ich trotzdem enttäuscht. Was für ein Machwerk. Vorhersehbar, voller unsympathischer Charaktere und mit extrem dünner Story. Tut euch das nicht an.


via

Noch wirklich taufrisch, denn ich hab es gerade eben erst gesehen, ist Sherlock: A Study in Pink (click here, say yeah ;). Am Anfang fand ich diese Holmes-auf- neu-gemacht-Masche ganz furchtbar, das lag aber auch daran, dass ich mitten in der Staffel eingeschalten und so diesen wunderbaren Pilotfilm verpasst habe. Die Story ist folgende: Als mehrere Suizide in London geschehen, die immer gleich abgelaufen sind, weiß sich die Londoner Polizei keinen Rat mehr und ruft... na wen schon?! ;) ... Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch). Dieser ist gerade auf der Suche nach einem Mitbewohner, da er zwar die Kunst der Deduktion beherrscht, diese aber nicht wirklich gewinnnbringend ist. Er findet einen im gerade aus dem Afghanistan-Krieg heimgekehrten Dr. John Watson (Martin Freeman  - wird bald als Bilbo Beutlin zu sehen sein, yay!).

Hach ja, wo soll ich anfangen: Beim bösartigen Witz? Bei Holmes' Arroganz? John Watson's herrlicher Verdattertheit? Es hat Spass gemacht, ihnen zu zu sehen. Leider fiel das Tempo zum Ende hin etwas ab, und wenn das Wombat schon fünf Minuten vor Holmes, die entscheidende Erkenntnis in den Fernseher brüllt, dann läuft ein bisschen was schief ;) Aber ansonsten war es eine gelungene Abwechslung zum CSI-Alltag. Ein Tipp am Rande: Tut euch nicht die furchtbare deutsche Synchronstimme von Sherlock an, hört euch lieber den brummeligen Benedict Cumberbatch im Original an. 


Liebe Grüße

Wombattante

Kommentare:

  1. Woman in Black ist auch auf meiner Liste. Muß ich sicher wieder alleine gucken.

    Ich hab "Friends with Benefits" gesehen und fand Mila Kunis und J.T. nicht mal schlecht. Ich glaub die Story war auch ein bisschen besser. Immer noch vorhersehbar, aber ansehbar auf jedenfall.

    Na deinem Flop villeicht doch mal reingucken?

    AntwortenLöschen
  2. Mhm, so richtig trau ich mich an den Mila Kunis-Film nicht mehr ran. Kann ja eigentlich nur aufs selbe hinauslaufen, oder? Naja, mal sehn. Wenn du's mochtest, sollte ich ihm vielleicht mal ne Chance geben...

    xx

    AntwortenLöschen