Freitag, 2. September 2011

Film-Freitag #4 "We never thought this day would come"

Freitag! Der schönste Tag der Woche! ;) Der Tag, an dem ich meiner Filmleidenschaft frönen kann, ohne Reue und ohne mich selber als Freak wahrzunehmen - herrlich! *räusper*

Nach einem tollen Gespräch mit der allerbesten Andrea der Welt, unter anderem auch über den Blog, habe ich beschlossen, die Film-Freitage, die ja doch recht textlastig sind, bildlich etwas aufzupeppen. Mal sehn, wie das wird. Außerdem noch eine kleine Erklärung zu den Must-Sees der Woche: Wenn ich must-see sage, dann heißt das nicht, dass ich mir selber schon ein tolles Urteil über die Filme bilden konnte. Die Meinung, die ich da von  mir geben, basiert nur auf persönlichen Vorlieben, was Themen, Genres und Schauspieler angeht und auf Trailern, die mir gefallen haben. Ich hoffe, dass ich im Laufe der Zeit die lange Liste an Filmen "abarbeiten" und hier bewerten kann, bis dahin möchte ich einfach nur auf das ein oder andere Schmankerl, welches uns hier in Deutschland noch erwartet, aufmerksam machen. 

Das Must-See dieser Woche ist diesmal (und schon wirft sie die Regeln wieder über den Haufen ;) ein Film, den ich schon gesehen habe: Speak, mit Kristen Stewart und Steve Zahn. 

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Es geht um Melinda Sordino, die zwischen zwei Schuljahren einfach verstummt... und zwar direkt zwischen dem Wechsel von Junior zu Senior High. Der Kontakt zu den Mitschülern schwindet, die Noten werden immer schlechter und die Eltern machen die Situation in ihrer Hilflosigkeit nur noch schlimmer. 
Kristen Stewart hat mich in diesem Film zutiefst bewegt, in ihrer Isolation und Ohnmacht, über den Auslöser dieses Verstummens zu sprechen. Ihre Einsamkeit ist greifbar und trotzdem zerbricht sie nicht daran. Es gibt also Hoffnung, für Mobbingopfer, für Teenager, die selber nicht wissen, was mit ihnen passiert, für alle, die an sich selbst zweifeln. Das macht den Film interessant und gut. Und deshalb sollte er bekannter werden ;)

Geflopt ist diese Woche nichts, da mein werter Herr Freund keine Lust auf Filme hatte... und ich selbst keine wirkliche Zeit, da die Pflicht mal wieder aus dem Musikerviertel bis zu uns in die Südvorstadt brüllt.

Noch taufrisch ist eine Folge von den Gilmore Girls. Ja, ich schummel diese Woche ein wenig... Aber mit den Gilmore Girls allgemein verbinde ich einige tolle Jahre mit meiner (ehemaligen) Mitbewohnerin. Serie an, zusammen auf der "Couch" (aka mehrere Sitzkissen) lümmeln und wohl fühlen. 

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 Eine Folge, die mich immer wieder zum Heulen bringt, ist "Those are strings, Pinocchio" (dt. Ein starker Abgang). Nicht nur, dass Rory im gleichen Jahr wie ich ihren Schulabschluss macht... ja, so alt bin ich schon... nein, sie ist auch noch Jahrgangsbeste und hält die wohl schönste, schmalzigste Rede, die man sich so vorstellen kann. Und bei mir gibt's Tränen und "blubbering" ohne Ende, als sie Lorelay für ihr Leben und ihre verrückte Art dankt. Wenn's mir schlecht geht, wird diese Folge, oder die allererste, deren Titel auch der Name meines allerersten Blogpost ist, in den DVD-Player geworfen, und schon schwelgt die alte Wombattrantute in Erinnerungen, Nostalgie und eben diesem wohligen Gefühl, das sie hatte, als sie neben ihrer Mitbewohnerin, Eis oder andere lecker Sachen verschlingend, die Vorgänge in Stars Hollow beobachtet hat. 
So isses. Ich bin diese Woche ganz schön girly-girly. Aber keine Angst, nächste Woche wird alles anders ;) hoffe ich

Habt einen schönen Freitag!

Wombattante 


   


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